Große Freude im evang. Gemeindehaus Miesbach – Fernsehlotterie fördert Quartiersmanagement weiter

Es ist viel passiert und es kann weitergehen. – Nach intensiver Planungs- und Umbauphase wurde Ende Oktober 2022 das neue, evangelische Gemeindehaus in Miesbach eröffnet (AEEB berichtete) und der als inklusiver Co-Working-Space konzipierte Gemeinschaftsort hat sich in kürzester Zeit zu einem beliebten Treffpunkt in der Region entwickelt. Umso größer ist deshalb jetzt die Freude, dass das Quartiersmanagement dank einer Förderzusage der Deutschen Fernsehlotterie für zwei weitere Jahre erhalten bleibt.    

Was für eine riesengroße Erleichterung und Freude. Die Fernsehlotterie ist überzeugt von unserem Start mit Marlies Mehrer als Quartiersmanagerin. Unser Antrag für die Förderung von weiteren zwei Jahren Quartiersarbeit im Foyer wurde genehmigt. Dadurch kann weitergehen, was wir begonnen haben. Ein herzliches Dankeschön an Martin Reents (Anmerkung der Red.: 2. Vorsitzender im Evangelischen Bildungswerk Bad Tölz), der sehr viel Zeit und Engagement in diesen Antrag investiert hat“, schreibt Pfarrer Erwin Sörgel im aktuellen Gemeindeblatt seiner Miesbacher Kirchengemeinde.

Das Förderziel der Deutschen Fernsehlotterie ist es, die Lebensumstände der im Quartier lebenden Menschen zu verbessern. Quartiersprojekte setzen sich auf vielfältige Weise für das solidarische Miteinander in Nachbarschaften ein: Sie bringen Menschen zusammen, aktivieren bürgerschaftliches Engagement, stärken die Gemeinschaft und stärken das Miteinander der Generationen. Nicht isoliert für einzelne Zielgruppen, sondern im Sinn „inklusiver Quartiere“.

Diese Ziele sind auch die Anliegen der evangelischen Kirchengemeinde Miesbach: Denn das im vergangenen Jahr in Betrieb genommene Gemeindehaus, das als so genanntes Co-Working-Space konzipiert wurde, ist ein Ort für Ehrenamtliche, soziale Projekte, Kreative und Beratungsangebote. Ein Treffpunkt zum Arbeiten, Reden oder einfach „nur“ um einen Kaffee zu trinken.

Weiteres Leitmotiv des innovativen Konzeptes ist „Inklusion“. Wobei hier sowohl eine behindertengerechte Gebäudeausstattung und die Einbeziehung von Menschen mit Handicap – so sind zum Beispiel die Gastgeber des montägliche Inklusionscafé „Lila“ Schülerinnen und Schüler des Förderzentrums Hausham –, als auch die Zusammenführung von Generationen sowie die Überwindung zwischen Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft, Konfession oder sexueller Orientierung gemeint sind.

Wir wollen die Schwellen in unserem Haus senken und mit anderen Menschen für andere da sein“, erklärt Pfarrer Sergel die Intention seines Projektes. Da Marlies Mehrer mittlerweile im Mutterschutz ist und danach Elternzeit plant, freut er sich, dass er mit Claudia Schulz und Andrea Rentzsch zwei engagierte und kompetente Frauen finden konnte, die sich die neu finanzierte Stelle der Quartiersmanagerin zukünftig teilen werden. – Summa summarum hat sich das neue Gemeindehaus in Miesbach also in nur wenigen Monaten zu einem tollen Vorzeigeprojekt auch für die Evangelische Erwachsenenbildung in Bayern entwickelt und deshalb wünscht die AEEB Pfarrer Sergel und allen anderen dort Beschäftigen auch weiterhin viel Erfolg!

Zur weiteren Info:

Weitere Infos zur Förderzusage der Fernsehlotterie für das Gemeindehaus Miesbach erhalten Sie in einem Artikel auf merkur.de vom 8. August 2023 hier

Einen Link zur Website der Kirchengemeinde Miesbach finden Sie hier

Interessante Einblicke in das Projekt „Co-Working-Space – Evangelisches Gemeindehaus Miesbach“ finden Sie auch in unseren AEEB Videoclip „Bildung für morgen“ hier

Text: Erwin Sergel (Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Miesbach), Sabine Löcker (AEEB)

Related Posts